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reAktiv e.V.
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Aktuelles

22.12.20 Protokoll der JHV vom 17.12.2020

Beginn der Versammlung: 15:00 h im Seminarraum der Contilia Therapie und Reha GmbH, Heidbergweg 22 – 24, 45257 Essen.

 

Top 1. Eröffnung und Begrüßung

 

Der 1. Vorsitzende, Herr Dirk Holthaus, eröffnete die Versammlung und begrüßte die anwesenden Mitglieder. Die Veranstaltung fand wegen der aktuellen Corona-Vorschriften unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Interessierte Mitglieder hatten die Gelegenheit, schriftlich Fragen zu stellen, zu denen der Vorstand im Protokoll Stellung nimmt.

 

Top 2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung

 

Herr Holthaus stellte den fristgemäßen Eingang der Einladung (17.11.2020) und die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest.

 

Top 3. Beschlussfähigkeit

 

Da der fristgemäße Eingang der Einladung zur Jahreshauptversammlung eingehalten wurde, ist die Versammlung nach § 6, Abs.5 der Satzung unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

Top 4. Genehmigung der Tagesordnung

 

Die Genehmigung der Tagesordnung wurde einstimmig beschlossen.

3/ JA Enthaltung 0/NEIN

 

Top 5. Satzungsänderung

 

Es gab keine Satzungsänderungen.

 

Top 6. Jahresbericht 2020 des Vorstandes

 

Herr Holthaus nahm ausführlich Stellung zu dem durch die Coronakrise geprägtem Jahr. Der Verein ist durch zwei Lockdowns von den Corona-Maßnahmen betroffen. Die Einnahmen aus ärztlichen Rehasport-Verordnungen zu Lasten der Krankenkassen (2019 durchschnittlich 9.642,71 € pro Monat) sind in diesen Zeiten vollständig weggebrochen. Als Ausgleich erfolgte für den ersten Lockdown eine Soforthilfe von 15.000 € im April des Jahres. Die beantragte „Novemberhilfe“ als Unterstützung im zweiten Lockdown wird nach Vorliegen der November-Buchhaltung im Januar beantragt.

 

Um allen Mitgliedern entgegenzukommen, die Ihre Vereinsbeiträge wegen der ausgefallenen Kurse nicht weiterzahlen wollten, hat der Verein auf die vereinbarten Kündigungsfristen verzichtet und fristlose Kündigungen akzeptiert. Von dieser Möglichkeit haben einige Mitglieder Gebrauch gemacht, andere Mitglieder haben Ihre Beiträge aus Solidarität mit dem Verein und um diesen zu erhalten weitergezahlt. Für diese Unterstützung bedankt sich Herr Holthaus im Namen aller Mitarbeiter ausdrücklich und herzlich.

 

In den Zeiten zwischen den Lockdowns konnten Kurse unter erheblichen Hygiene-Auflagen stattfinden. Die Auflagen hatten aber zur Folge, dass die durchschnittliche Teilnehmerzahl pro Kurs nicht kostendeckend war, sodass auch für diese Zeit Subventionsgelder benötigt und verwendet wurden.

 

Abschließend gab Herr Holthaus eine kurze Übersicht über die Entwicklung der Mitgliederzahl von reAktiv e.V. seit 2006.

 

•Mitgliederzahlen:

 

2006/217; 2007/421; 2008/655; 2009/748; 2010/855; 2011/755; 2012/1044; 2013/931; 2014/1295; 2015/1244; 2016/1351; 2017/1411; 2018/1369; 2019/1310; 2020/950

 

Top 7. Jahresbericht 2019 des Wirtschaftsprüfer

 

Der Prüfbericht wurde durch Herrn Holthaus vorgestellt.

Für das Jahr 2019 wurden Betriebseinnahmen von 363.422,37€ verzeichnet. Die Betriebskosten (Miete/Pacht, Steuern, Versicherungen, Werbe- und Reisekosten, Freie Mitarbeiter/Honorarkräfte, Instandhaltung, verschiedene Kosten) belaufen sich dabei auf 372.276,48€. Somit wird ein betrieblicher Verlust von 6.979.95€ für das Jahr 2019 festgestellt. Der Gewinn-/Verlustvortrag seit dem Gründungsjahr 2006 beträgt plus 19.450,96 €.

 

Top 8. Entlastung des Vorstandes

 

Nachdem Herr Holthaus den Kassenbericht vortrug, empfahl er dem Vorstand Entlastung zu erteilen.

 

Es erfolgte eine einstimmige Entlastung

 

Top 9. Aussprache zu den Berichten, sonstige Fragen der Mitglieder

 

Die Fragen der Mitglieder konzentrierten sich auf das Thema Rückerstattung von Beiträgen wegen der nicht stattgefundenen Kurse. Hier gab es ein häufiges Mißverständnis durch Verwechslung mit SPORTZ Kunden der Contilia Therapie und Reha, denen eine Rückerstattung von einem Monatsbeitrag bereits gewährt wurde.

 

Der Vorstand nimmt dazu wie folgt Stellung:

 

Grundsätzlich gibt es für Vereinsmitglieder keinen Anspruch auf Rückerstattung von Beiträgen. Der Verein ist zahlungsunwilligen Mitgliedern durch Verzicht auf Kündigungsfristen bereits entgegengekommen. Darüber hinaus wird der Verein Mitgliedern Beiträge zurückerstatten, sobald nach Beendigung der Krise ersichtlich wird, dass dies wirtschaftlich möglich ist. Das wäre dann der Fall, wenn Beitragszahlungen und Subventionen der Regierung die während der Krise angefallenen Kosten überschreiten.

Da die Abrechnung von Verordnungen zu Lasten der Krankenkassen mit einer Dauer von 1 bis 1,5 Jahren (die in etwa ein Drittel der Einnahmen des Vereines ausmachen) aber grundsätzlich erst nach Beendigung der letzten Behandlung erfolgt, werden sich die durch die Krise verursachten Mindereinnahmen aus Abrechnung mit Krankenkassen noch mindestens ein Jahr bemerkbar machen. Dabei sind Verluste durch nicht kostendeckenden Betrieb wegen Hygienevorschriften noch nicht berücksichtigt. Es lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt deshalb nicht verbindlich festlegen ob, und wenn ja wann eine Rückerstattung möglich sein wird. Dafür bittet der Vorstand um Verständnis.

 

Top 10. Schlusswort des Vorstandes

 

Herr Holthaus bedankte sich nochmals herzlich für die Unterstützung und die positive Rückmeldung vieler Vereinsmitglieder in dieser harten Zeit.

 

Er bedankte sich weiter für den großen Einsatz der Mitarbeiter, der angesichts der Belastungen der Krise weit über das Selbstverständliche hinausging und wünschte allen Mitgliedern und Mitarbeitern trotz der Umstände ein schönes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und vor allem eine gute Gesundheit.

 

Ende der Versammlung um 16:23 Uhr